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Die Rom und Cinti Union in Hamburg ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Zweck es ist, Bedingungen für die Erhaltung der kulturellen Identität der Roma und Cinti als Minderheit auf rechtlicher, sozialer und persönlicher Ebene zu schaffen – Maßnahmen zur sozialen Förderung, Selbsthilfe, Bildung und Betreuung von Kindern und Familien in Deutschland lebender Cinti und Roma anzuregen und zu unterstützen. Ferner setzt sich der Verein zum Ziel, Ursachen von Notlagen zu ergründen, sowie Möglichkeiten und Methoden zu ihrer Behebung zu entwickeln.
Seit seiner Gründung setzt sich der Verein für den Schutz gegen Verfolgung und zur Förderung von Roma und Cinti als nationale Minderheit ein. Die Mitglieder engagieren sich für die Umsetzung des Antidiskriminierungsgesetzes und machen die Öffentlichkeit in Form von internationalen Konferenzen, Gedenkveranstaltungen, Diskussionsrunden und Protestaktionen auf diskriminierende Strukturen aufmerksam und sensibilisieren für die unterschiedlichen Lebenslagen von Roma und Cinti - nicht nur in Hamburg sondern europaweit.
Als Bürger- und Menschenrechtsorganisation der Roma und Cinti blickt die RCU zurück auf eine langjährige Erfahrung in einem umfassenden, verantwortungsvollen und geschichtlich bedeutsamen Aufgabengebiet: Mit der Erforschung der Verfolgungsgeschichte der Roma und Cinti leistet die RCU einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der NS-Geschichte und unterstützt darüber hinaus überlebende Opfer von NS-Unrechtsmaßnahmen und Verbrechen bei der Einforderung ihrer Rechte.
Die RCU setzt sich für eine Verständigung zwischen Roma und Nicht-Roma ein und fungiert als Interessenvertretung der Roma und Cinti in Menschen- und Bürgerrechtsfragen. Sie leistet in diesem Zusammenhang Toleranz- und Antidiskriminierungsarbeit durch Schulungen und Diskussionen.
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